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White Paper

  • Veröffentlicht am 21st Januar 2016

Data Leakage als zunehmendes Risiko für Unternehmen aus der Energiebranche

Data-Leakage-Energy-Market_Web

 

Das Abgreifen von Nutzerdaten, die über so genannte „Pixel-Tags“ auf der eigenen Website gewonnen werden, stellt für Energieversorger ein zunehmendes Risiko im Online-Marketing dar. Wir haben das Problem in einer Branchenstudie unter die Lupe genommen:

Nachdem wir in der letzten Ausgabe von Performance Marketing Aktuell auf die Gefahren des Data Leakage in der Automobilbranche hingewiesen haben, steht dieses mal die Energiebranche im Fokus. Seit der Liberalisierung im Jahr 1998 sind auf dem Strommarkt ein verstärkter Wettbewerb und kontinuierliche Preis-anstiege zu beobachten. Diese beiden Dynamiken haben auf der Verbraucherseite zu einer stark erhöhten Wechselbereitschaft geführt. Eine Studie der TNS Infratest zeigt: Seit 1998 haben mehr als die Hälfte der deutschen Stromkunden schon einmal ihren Tarif oder sogar ihren Anbieter gewechselt. 1

Der Kampf um die wechselwilligen Kunden findet noch stärker als in der Automobilbranche im Internet statt. Eine Untersuchung von Google verdeutlicht: Circa 60 Prozent der Strom und Gaskunden informieren sich vor einem Vetragsabschluss online über die unterschiedlichen Angebote.2 Interessant hierbei ist, dass ein Großteil der Verbraucher den Energieanbietern bei ihrer Suche nach Informationen eine hohe Kompetenz zu spricht – laut OPower nutzen circa 74 Prozent der Verbraucher im Rechercheprozess die online zur Verfügung stehenden Informationsmaterialien der Anbieter.3

Für die Unternehmen hat der Besuch eines Verbrauchers auf ihrer Webseite einen doppelten Wert. Zum einen kann der Kunde durch inhaltliche Argumente, für die Nutzung des eigenen Angebots überzeugt werden. Zum anderen können anhand der auf den Seiten implementierten Pixel-Tags eine Vielzahl von Daten über den Verbraucher erhoben werden: An welchem Standort befindet er sich? Welches Gerät, welches Betriebssystem und welchen Browser nutzt er? Welche Seiten wurden vom Nutzer wie lange angeschaut? Welche Artikel wurden gekauft?

Diese Informationen, die in der Regel von Drittanbietern erhoben werden, spielen eine wichtige Rolle für die Identifizierung von Kunden und können u. a. zur erneuten Ansprache von Web-seitenbesuchern (Remarketing) oder auch zur Optimierung der Nutzerfreundlichkeit der Webseite verwendet werden.

 

Lesen Sie hier die gesamte Studie.

 

Veröffentlicht vonNetBooster (Group)