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SEO

  • Veröffentlicht am 16th Juni 2016

Bedeutung von Benutzerfreundlichkeit und Ladegeschwindigkeit für Websites

Bedeutung von Benutzerfreundlichkeit und Ladegeschwindigkeit für Websites
Über mobile Endgeräte werden mehr Suchen durchgeführt als über Desktop Computer – ist ihr SEO bereit dafür?

Mittlerweile verzeichnet Google mehr Suchanfragen von mobilen Geräten als von stationären Desktop Computern. Branchenführer sind außerdem davon überzeugt, dass die Anzahl von Seitenbesuchen über mobile Geräte in den nächsten Jahren weiterhin ansteigen wird. Es stellt sich also die Frage, was das für den zukünftigen SEO-Aufwand von Unternehmen bedeutet?

Unternehmen müssen sich darauf einstellen, speziell die mobile Benutzerfreundlichkeit und die Ladegeschwindigkeit ihrer Seite zu optimieren, wenn sie von den vielen Besuchern profitieren wollen, die über die mobile Google Search auf die Webseiten kommen. Allerdings sind die Desktop-Versionen vieler Seiten nicht wirklich mit mobilen Geräten kompatibel oder auf diesen nur schwierig zu bedienen. Die Nutzer müssen zum Beispiel oft in die Seiten hineinzoomen, um die Inhalte lesen zu können. Ist eine Seite auf Mobilgeräten umständlich zu bedienen, kann das dazu führen, dass die Besucher davon abgeschreckt werden, die Seite weiter oder wieder zu nutzen. „Mobilfreundliche“ Seiten führen hingegen zu einem positiven Erlebnis, da Inhalte sofort lesbar und nutzbar sind.

Aber auch wenn Unternehmen responsive Versionen ihrer Seiten haben, die den Bedürfnissen mobiler Nutzer entsprechen, ist vielen immer noch nicht klar, wie wichtig die mobile Benutzererfahrung wirklich ist. Das kann sich auf Dauer als sehr teuer erweisen.

 8 Tipps, um die mobile Optimierung auf das nächste Level zu heben

Sollte Ihre Seite bereits für Desktop Rechnern optimiert sein, bedarf es lediglich weniger Ergänzungen zur Optimierung für mobile Endgeräte.

1. Ladegeschwindigkeit der Seite
Auf Grund der nach wie vor sehr verbreiteten eher langsamen Bandbreiten für die mobile Internetnutzung, ist die Ladegeschwindigkeit einer Seite für den Großteil mobiler Nutzer sehr wichtig.

2. CSS, JavaScript oder Bilder
Früher wurden diese Elemente von einigen Mobilgeräten nicht unterstützt. Aktuelle Geräte können problemlos damit umgehen. CSS und Javascriptsind sogar hilfreich, wenn es darum geht, Google zu zeigen, dass ihre Webseite responsiv ist oder eine andere mobile Lösung geboten wird.

3. Pop-Ups
Versuchen sie nach Möglichkeit auf Pop-Ups zu verzichten,da sie gerade auf Mobilgeräten hinderlich und frustrierend sein können.

4. “Fat Finger Design”
Um versehentliche Klicks zu vermeiden, gestalten sie ihre Seite einfach – einfach zu berühren und einfach zu navigieren – und auch Menschen mit kräftigen Händen sollten die Navigationspunkte treffen können.

5. Schema.org: Strukturierte Daten
Mobile Ergebnisseiten von Suchmaschinen haben nur ein begrenztes Sichtfeld. Da fällt ein Suchresultat, das sog. „rich snippets“ enthält (z.B. Bewertungs-Sterne oder Produktdetails) sogar noch eher ins Auge, als auf einem Desktop Computer.

6. Lokale Suche
Hat ihr Unternehmen einen lokalen Bezug, dann sollten ihre Inhalte gerade für die mobile lokale Suche optimiert sein. Integrieren Sie dazu z.B. ihren Firmennamen, ihre Adresse und Telefonnummer in einer standardisierten, für Suchmaschinen gut zu verstehenden Art und Weise. Nutzen Sie auch hier die Möglichkeit mittels strukturierter Daten detaillierte lokale Informationen über ihr Unternehmen auf der Seite anzugeben oder nutzen Sie Google My Business.

7. Konzepte für die Gestaltung mobiler Seiten
If your business has a local element, remember to optimise your mobile content for local search. Go with NAP, which means standardising your name, address, and phone number, and including your city and state name in your site’s metadata.

8. Mobile site configuration
Die wahrscheinlich wichtigste Entscheidung vor der Erstellung einer mobilen Seite: soll die Seite responsiv oder dynamisch sein. Oder soll es eine separate mobile Seite geben. Jede Variante hat ihre Vor- und Nachteile. Google bevorzugt ein responsives Design, unterstützt aber auch die anderen Methoden, solange sie technisch einwandfrei umgesetzt sind. (Siehe Grafik unten)

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  1. Responsives Webdesign: verwendet denselben HTML-Code auf derselben URL, egal welches Gerät genutzt wird (Desktop-Computer, Tablet oder andere mobile Geräte). Dabei passt sich die Anzeige der Seite der Größe des jeweiligen Bildschirms an (d.h. sie „reagiert“). Dieses Konzept wird von Google empfohlen.Dynamische Bereitstellung: auch hier wird für jedes Gerät dieselbe URL genutzt. Allerdings wird eine dem Browser angepasste Version der Seite angezeigt.
  2. Dynamische Bereitstellung: auch hier wird für jedes Gerät dieselbe URL genutzt. Allerdings wird eine dem Browser angepasste Version der Seite angezeigt.
  3. Separate URLs: hier wird serverseitig das Gerät des Nutzers erkannt und abhängig vom Gerät zu einer anderen URL mit einer angepassten Seite weitergeleitet.

 

(2. Juni 2016) – Google führt ein neues Tool ein, um Unternehmen bei ihrem Mobile-SEO zu helfen

Neun von zehn Nutzern verlassen eine Webseite, falls sie nicht unmittelbar finden, was sie suchen oder die Seite sehr lange für den Seitenaufbau, bzw. zum Laden benötigt. Deshalb hat Google ein weiteres Tool entwickelt, mit dem Webseitenbetreiber ihre Seiten nun noch einfacher und funktionaler machen können und ihnen zeigt, was geändert werden sollte.

Google erläutert in eigenen Worten, was das Tool überprüft und was das Ergebnis über Ihre Webseite aussagt:

Mobile Benutzerfreundlichkeit: Hiermit ist die Qualität der Kundenerfahrung gemeint, wenn ihre Seite mit Smartphones besucht wird. Für eine positive Erfahrung sollte ihre Seite über gut „antippbare“ Buttons verfügen, die auch auf dem kleinen Bildschirm gut zu navigieren sind. Außerdem sollten die wichtigsten Informationen zentral platziert sein.

Mobile Geschwindigkeit: Hiermit ist die Zeitspanne gemeint, die ihre Seite benötigt, um auf mobilen Endgeräten zu laden. Müssen Kunden auf den Seitenaufbau zu lange warten, werden sie zu einer anderen Seite gehen.

Desktop Geschwindigkeit: Hiermit ist die Zeitspanne gemeint, die ihre Seite benötigt, um auf einem Desktop Rechner zu laden.

Hier können sie ihre Webseite prüfen

Gut

SEO Good shape

Schlecht

SEO bad shape

 

Google favorisiert und priorisiert Webseiten, die mobil optimiert sind

Seit April 2015 werden Webseiten, die für die Darstellung auf mobilen Geräten optimiert sind in der mobilen Suche von Google besser gerankt. Diese Änderung hat großen Einfluss auf die Suchergebnisse, die Google in der mobilen Suche anzeigt – für jedes Land und jede Sprache. Mit diesem Mobile-Update hat Google einen weiteren Schritt getan, um Usern auch mobil bessere, angepasste und optimale Suchergebnisse anzuzeigen.

 Fazit

  1. Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit einer Webseite sind wichtiges SEO-Kriterien für das Ranking in der mobilen Suche.
  2. Die Benutzerfreundlichkeit, bzw. die User-Experience ist ein wichtiger Ranking-Faktor. Ist die Seite nicht benutzerfreundlich, werden Besucher die Seite schnell verlassen, was sich unmittelbar in einer negativen Bounce-Rate (Absprungrate) niederschlägt. Da Google ebenfalls die Verweildauer der Besucher auf ihren Seiten misst, sollten diese möglichst lange auf der Seite verbleiben.
  3. Eine langsame oder benutzerunfreundliche Webseite wirkt sich negativ auf die Conversion – Rate aus.

Sollten Sie bisher die mobile Benutzerfreundlichkeit und Ladegeschwindigkeit ihrer Seite noch nicht wirklich im Blick gehabt haben, sollten Sie dies nun ändern, um auch ihren mobilen Besuchern ein besseres Erlebnis zu präsentieren.

 

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Alexandra Rack
Business Development Manager

alexandra.rack@metapeople.com

 

Veröffentlicht von Schramm