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  • Veröffentlicht am 20th Oktober 2015

Google führt Native Ads für Gmail ein

Google führt Native Ads für Gmail ein

Nach einer längeren Testphase hat Google am 1. September 2015 Native Gmail Ads – getestet wurde unter dem Namen Gmail Sponsored Promotions (GSP) – als neues Werbeformat bei AdWords eingebunden. Im AdWords Blog heißt es hierzu:

“As we’ve developed Gmail ads, we’ve tested various formats to see what users find most engaging. One improvement we’ve made is to remove standard text ads from Gmail and show fewer, higher-quality native ads that integrate more seamlessly with the inbox experience.”

Das neue Werbemittel ist in zwei Ansichten verfügbar:

  1. Die Vorschau der Werbung ist an das Design der Gmail-Inbox angepasst.
  2. Klickt der User auf die Vorschauansicht, breitet sich diese im Look einer E-Mail über die ganze Bildschirmseite ausund bietet die visuelle und inhaltliche Erfahrung einer Landing Page – Werbetreibende können z. B. Texte, aber auch Bilder und Videos sowie Call-to-Action-Buttons in das Werbemittel einbetten.

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Bildquelle: Adwords blog

Beispiel von verschiedenen Formaten, die im Live-Beitrag eingebunden werden können.

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Was ist neu?
Durch das Einbetten der Native Gmail Ads in AdWords stehen Werbetreibenden und ihren Partnern neue Funktionen für die Steuerung und das Reporting ihrer Aktivitäten zur Verfügung. Durch die einhergehende Angleichung der Begrifflichkeiten werden die Maßnahmen zudem besser handhabbar und vergleichbar – auf der alten GSP-Plattform wurde beispielsweise ein Gerät einem Kunden gleichgesetzt.

Im Folgenden haben wir die Neuerungen, die sich durch die Native Gmail Ads ergeben, zusammengefasst:

  • Anzeigen werden anhand der Ad Gallery in AdWords erstellt.
  • Für die Ausrichtung können die unterschiedlichen Display Targeting-Optionen wie Keywords, Interessen, Themen, demographische Merkmale und Affinitätszielgruppen genutzt werden.
  • Für den Zeitpunkt der Ausspielung der Werbung lassen sich konkrete Werbezeitpläne anlegen.
  • Auf der Basis der gemessenen Performance können Gebotsanpassungen für bestimmte Standorte vorgenommen werden.
  • Gmail Benutzer können Einfluss darauf nehmen welche Anzeigen ausgespielt werden, indem z.B. ein Advertiser oder eine Interessenszuordnung blockiert wird.
  • Die Gmail Berichtsmetriken wurden zu AdWords hinzugeführt:

 

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Bildquelle: Adwords interface

 

Die Auswirkungen der Einführung der Native Gmail Ads auf unsere Kunden
Seit der Veröffentlichung der Native Gmail Ads verzeichnen wir einen CTR-Anstieg um 30 Prozent und eine CPC-Reduktion von 31 Prozent bei unseren Kunden. Während die Anzahl der ausgespielten Impressions insgesamt um weniger als 10 Prozent angestiegen ist, weist das Klickvolumen hingegen einen sehr beachtlichen Anstieg von fast 40 Prozent auf. Dieser Anstieg der Performance, der mit den gleichen Werbemitteln und dem gleichem Targeting erreicht wurde, ist eindeutig auf die Einführung der Native Gmail Ads zurückzuführen. Seit der Verwendung des neuen Formats, das stark auf eine positive Nutzererfahrung setzt, lässt sich somit eine deutliche Stärkung der CTR beobachten.

Fazit
Die Einführung der Native Ads für Gmail ist im Zuge der zeitgleichen Bekanntmachung des neuen Google Logos fast untergegangen. Dennoch: Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dass das neue Format durchaus attraktiv ist. Durch das Update sind Gmail Anzeigen nun für alle Werbetreibenden zugänglich; und das bei geringen Kosten und einfacher Anzeigenerstellung. Werbetreibende sollten deshalb die Chance nutzen und die Plattform und ihre neuen Funktionen testen.

Bitte beachten Sie die zusätzlichen Änderungen:

  • Der AdWords-Kunde zahlt für den Klick zum Öffnen des Native Gmail Ads. Weitere Klicks innerhalb der Werbung werden nicht verrechnet. Der Nutzer kann die Anzeige zudem in seiner Inbox speichern oder weiterleiten. Als Targeting-Optionen für das native Advertising stehen Keywords, Demographie und Interessen der User sowie Themen zur Auswahl.
  • Wer Google Apps for Work nutzt, sieht die Native Ads nicht in seiner Inbox.

Veröffentlicht vonNetBooster (Group)